Die Anfänge des Internetradios und Musikportals last.fm reichen ins Jahr 1999 zurück und basieren auf den Ideen von Felix Miller, Martin Stiksel und Richard Jones. Was als kleines online-Plattenlabel begann, hat sich mittlerweile zu einem globalen Musikdienst ausgeweitet, der seinen Usern in 12 verschiedenen Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Portugiesisch, Türkisch, Schwedisch, Polnisch, Chinesisch, Japanisch und Russisch) zur Verfügung steht. Die Suche nach Musik wird hier mit dem Prinzip ’social software’ verknüpft, so dass sich die User interaktiv austauschen können und ihnen die Mölichkeit geboten wird, ihre Meinung zu verschiedenen Künstlern und Titeln zu posten. Es entsteht ein Netzwerk, das dem registrierten Benutzer immer wieder Musik passend zu seinem favorisierten Genre, seiner Lieblingsband etc. empfehlen kann.
Die Registrierung erfolgt kostenlos und ist ganz simpel, mit der Eingabe eines Benutzernamens plus Passwort ist schon alles erledigt. Gleich zu Beginn wird der neue User nach seinen Lieblingskünstlern gefragt und erhält unmittelbar darauf Empfehlungen weiterer Bands, die in etwa der selben Musikrichtung zugeordnet werden können; man kann diese Empfehlungen annehmen und so seine Musiksammlung immer weiter vergrößern, was natürlich auch über die ganz normale Suchfunktion möglich ist. Wie bei vielen anderen gängigen Portalen ist es auch bei last.fm möglich, sein Profil individuell zu gestalten; also ein Foto hochzuladen, seine Person genauer darzustellen oder verschiedenen Gruppen beizutreten .
Im Bezug auf die Musik geht es generell um die Suche von einzelnen Tracks, Künstlern oder auch Musikvideos. Ein gewisses Kontingent ist hierbei kostenfrei, das heißt, dass man zu Beginn unentgeltlich einige Titel und Videos aufrufen kann. Nach einiger Zeit ist allerdings ein Abonnement von Nöten, um auch weiterhin Musik beziehen zu können, daraus ergeben sich allerdings auch viele Vorteile, so dass man zum Beispiel eine unbegrenzte Anzahl von eigenen Playlists erstellen kann und vieles mehr. Des Weiteren gibt das Portal Auskunft über die einzelnen Künstler, deren Musik man sucht; es gibt Informationen zu den Anfängen deren Karrieren und der weiteren Entwicklung, außerdem werden sämtliche Alben und Songs aufgelistet, Bilder und auch Videos gepostet, so dass man einen guten Einblick bekommen kann. Außerdem kann sich der User auch über Events seiner favorisierten Bands informieren, da selbst diese bei last.fm aufgeführt werden. Er kann überdies täglich einige gratis-MP3s beziehen und auch jederzeit sämtliche Titel (die meisten allerdings nicht kostenlos) downloaden. Die Rubrik Empfehlungen ist immer und überall anzutreffen, so dass man nicht nur durch den Kontakt mit anderen Usern mehr über weitere Künstler erfährt, sondern auch zu jeder Zeit vom Programm selbst einige Anregungen und weitere Informationen erhält.